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Schmuck online kaufen – Die besten Schmuck Online Shops

Schmuck ist ein sehr schönes Accessoire, welches man zu jeder Kleidung tragen kann. In der heutigen Zeit gibt es Schmuck aus den verschiedensten Materialien, wie Gold, Weißgold, Silber, Titan und mehr. Für jeden Geschmack lässt sich deshalb auch das passende Schmuckstück finden. Die Frage ist nur, wo man diesen genau kauft.

Natürlich könnten Sie den Schmuck in einem Geschäft der Stadt kaufen, aber wenn Sie den Schmuck online kaufen, haben Sie dadurch gleich mehrere Vorteile. Zum einen, was recht wichtig ist, sparen Sie viel Geld ein und bekommen trotzdem eine Top-Qualität geboten. Zum anderen können Sie rund um die Uhr einkaufen, ohne dabei gestört zu werden. Kein Juwelier schaut Sie komisch an, weil Sie schon seit einer Stunde nach passendem Schmuck suchen. Sie müssen, wenn Sie den Schmuck online kaufen, noch nicht einmal das Haus verlassen. Ob nun am frühen Morgen auf der Couch, ob in der Mittagspause auf der Arbeit, ob auf dem Spielplatz mit den Kindern oder am Abend im Bett: Sie können immer und überall den Schmuck kaufen und sich über die Ersparnisse freuen. Es ist ja nun schon lange genug bekannt, dass die meisten Produkte im Internet günstiger als in lokalen Geschäften sind, so ist es auch beim Schmuck!

Sie suchen hochwertigen Marken-Schmuck und Uhren? Dann brauchen Sie dafür nicht lange in der Stadt zu suchen, denn online werden Sie viel mehr Geld einsparen und den Schmuck, wie auch die Uhren bequem einkaufen können. Sie haben hier im Internet eine viel größere Auswahl als in den Geschäften der Stadt und müssen sich auch an keine Öffnungszeiten halten. Sie werden alles an Marken-Schmuck finden und ebenso auch Marken Uhren, kein Wunsch wird unerfüllt bleiben.

Wenn Sie hochwertigen Schmuck online kaufen, haben Sie also durchaus weniger Stress und können Ihre Zeit für andere wichtige Dinge nutzen. Selbstverständlich können Sie sich darauf verlassen, dass der Schmuck und die Uhren immer gut verpackt sind und so keinen Schaden nehmen. Und falls doch, können Sie die Waren umtauschen! Wissen Sie, dass die Auswahl im Internet viel größer ist und sich der Einkauf deshalb alleine hier schon lohnt? Alle Marken kann man online finden, während ein Geschäft noch lange nicht alle Marken beim Schmuck und den Uhren führt. Stöbern Sie auf silberschmuckladen.de in vielen ausgewählen Schmuck-Online-Shops und lassen Sie sich inspireren.

Schmuck als Geschenkidee

Gerade Frauen schätzen es, wenn sie Schmuck geschenkt bekommen. Dabei spielt es gar keine Rolle, zu welchem Anlass dies geschieht: Egal, ob am Valentinstag, am Geburtstag, zu Weihnachten oder auch zu einem anderen Anlass – Ketten, Ringe & Co. lassen sich immer verschenken. Die kostbaren Stücke sind nicht nur eine stilvolle Ergänzung für die äußere Erscheinung, sondern auch gleichzeitig ein wunderbarer Blickfang. Insbesondere zu Weihnachten entscheiden sich viele Menschen dazu, jemandem, der ihnen nahe steht, Schmuck als Geschenkidee: Das ist praktisch, da gerade in dieser Zeit des Jahres eine sehr große Auswahl herrscht. Sollte man dennoch Schwierigkeiten haben, eine Entscheidung zu treffen, so informiert man sich am besten etwas über das Material bzw. über den Wert des Schmuckstücks. So lässt sich zumindest eine erste Eingrenzung vornehmen, welche die endgültige Kaufentscheidung erleichtern kann.

Welchen Schmuck online kaufen?

Sollten Sie mit dem Gedanken spielen, Schmuck verschenken zu wollen, dann gibt es hier einiges zu beachten. Die meisten Frauen haben bestimmte Vorlieben und orientieren sich beispielsweise gerne an ihrem Kleidungsstil. Es lohnt sich außerdem, einen Blick in den Schmuckkasten zu werfen: Trägt die Dame vorwiegend Silberschmuck, dann ist ein Goldcollier nicht unbedingt eine treffsichere Idee – und umgekehrt. Ebenfalls muss man darüber Bescheid wissen, ob etwaige Allergien – wie zum Beispiel gegen Nickel – vorliegen. Es ist grundsätzlich immer besser, sich für nickelfreien Schmuck zu entscheiden, insbesondere dann, wenn dieser stets in Kontakt mit der Haut ist. Das ist unter anderem bei Ohrsteckern oder Ringen der Fall.

Echtschmuck oder Modeschmuck – Die Qual der Wahl

Die Frage, ob man sich eher für Mode- oder für Echtschmuck entscheiden solle, kann natürlich nicht pauschal beantwortet werden. Generell eignet sich beides sehr gut als Geschenk. Möchte man jedoch Schmuck zu einem besonderen Anlass verschenken – wie zu einem Heiratsantrag oder zu einem Jubiläum – dann sollte es schon echtes Edelmetall sein. Silber, Gold oder auch Platin sind nur einige der vielen Möglichkeiten. Selbstverständlich kann natürlich auch Modeschmuck ein schönes Geschenk sein, falls man nicht das Budget für echten Schmuck zur Verfügung hat. Allerdings sollte man in beiden Fällen wissen, was der Person gut gefällt. Auch hier orientiert man sich am besten an bereits vorhandenen Schmuckstücken in der Schatulle oder achtet darauf, was einer Frau gut gefällt, wenn man mit ihr an Schaufenstern vorbeibummelt.

Eine der wichtigsten Regeln beim Kauf von Schmuck zum Valentinstag lautet: Billiger Schmuck ist tabu! Dabei spielt es keine Rolle, ob man zu jenen Käufern gehört, die keinen Unterschied sehen – eine Frau kann sehr wohl echten Schmuck von Modeschmuck unterscheiden. Weil der Valentinstag ein Tag mit einer großen Bedeutung ist, sollte der Schmuck ebenso bedeutsam sein. Es lohnt sich also, lieber etwas mehr zu investieren. Am besten sieht man sich zunächst bei verschiedenen Juwelieren um, damit man etwas Passendes findet. Allzu preiswerter Modeschmuck ist nicht unbedingt eine gute Idee, da eine Partnerin den Wert des Schmucks schnell missversteht und auf sich selbst beziehen könnte – Ärger, der sich gut vermeiden lässt. Grundsätzlich sollte das Geschenk stets auf die eigene Partnerin abgestimmt werden. Das bedeutet, dass man ihren Stil soweit kennen sollte, um zu wissen, was ihr gefallen wird. Ganz egal, ob es sich um ein Collier, ein Armband, einen Ring oder um eine lange Halskette handelt – das Schmuckstück sollte in jedem Fall zur Persönlichkeit der Dame passen.
Zur Taufe gibt es für das Kind natürlich Geschenke. Wer eingeladen ist, fragt sich dennoch, was er am besten schenken soll. Hier sind Taufringe eine wunderbare Idee. Unter anderem sind sie in Gold und Silber, aber auch in anderen Ausführungen erhältlich. Einerseits sollen diese Schmuckstücke die Verbindung zu Jesus Christus symbolisieren, andererseits sind sie ein Glücksbringer für die Zukunft. Insbesondere Paten entscheiden sich oft für Taufringe aus Gold oder Silber, da sie eine Art Vertrauensperson für das Kind sind und damit eine besondere Verantwortung tragen. Ein Ring ist eine ideale Möglichkeit, den „Job“ als Pate oder Patin gebührend zu beginnen. Natürlich muss es nicht unbedingt ein Ring sein: Wie wäre es mit einem Armband? Nicht nur Mädchen, sondern auch Jungen freuen sich auch als Erwachsene noch über die Armbänder, die sie einst zur Taufe geschenkt bekommen haben. Auf solchen Armbändchen lassen sich der Name, das Taufdatum oder auch eine Botschaft eingravieren. Noch eine Möglichkeit ist, eine Halskette zu verschenken. An ihr lässt sich problemlos ein Ring befestigen, welchen der Täufling nach einigen Jahren schon am Finger tragen könnte. Anhänger gibt es in vielen verschiedenen Formen von Fußbällen über Autos bis hin zu Herzchen oder den Anfangsbuchstaben des Namens. Natürlich sind ebenso religiöse Symbole eine gute Wahl. Übrigens: Es lohnt sich allein schon aus finanzieller Sicht, lieber in Taufschmuck zu investieren als in ein Geldgeschenk für das Sparkonto des Kindes. Weil Silber- und Goldwerte an Schmuckstücken mit der Zeit ansteigen, ist das Geld hier sehr sinnvoll angelegt. Das Kind kann dann später selbst entscheiden, ob er das Geschenk als Erinnerung behalten oder verkaufen – vielleicht sogar, um sich das erste eigene Auto zu finanzieren – möchte.
Jedes Jahr im Mai zerbrechen sich unendlich viele Menschen ihre Köpfe darüber, was sie wohl ihrer Mutter zum Muttertag schenken sollen. Hier gilt: Schmuck ist ein Klassiker, mit dem man grundsätzlich nie falsch liegt. Obwohl ein Großteil der Mütter natürlich abwinkt und sagt, sie brauche nichts und habe schon alles – natürlich möchte man ihr zu diesem Ehrentag eine besondere Freude machen! Die Möglichkeiten, Schmuck zum Muttertag zu verschenken, sind vielfältig. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Schmuckstück, das auf der einen Seite graviert ist? Schmuck ist nicht nur ein beständiges Geschenk, an dem man sich auch noch nach Jahrzehnten erfreuen kann, ebenso hat man damit die Chance, etwas ganz Persönliches, Einzigartiges zu verschenken. Hier kann man sich schon vor dem Kauf eines Armbands oder einer Halskette Gedanken darüber machen, was darauf eingraviert werden soll. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Zahlencode, der für die Geburtsdaten oder auch für die Koordinaten des Geburtsorts des Kindes stehen? Ebenfalls ist eine schöne Botschaft immer eine gute Wahl. Wichtig ist, dass das Schmuckstück dadurch einen persönlichen Wert erhält – und man sich mit Sorgfalt entscheidet.
Nicht nur für Damen, auch Schmuck für Herren ist ein durchaus geeignetes Geschenk. Natürlich gibt es hier viele verschiedene Möglichkeiten von einfachen Goldkettchen über Lederarmbänder bis hin zu schlichten Ringen. Schmuck für Herren sollte in erster Linie eher hochwertig und ein Understatement sein – auffällige Schmuckstücke schätzen nur die allerwenigsten. Viel besser ist es, wenn ein einzelnes Highlight das Outfit des Mannes unterstreicht – sei es eine Halskette oder auch ein anderes Schmuckstück. Dennoch: Nicht jeder Mann mag Schmuck. Bevor man also womöglich viel zu tief in den Geldbeutel greift und eine Kette für mehrere hundert Euro beim Juwelier erwirbt, ist es viel besser, sich vorher subtil nach dem Geschmack des entsprechenden Mannes zu erkundigen. Besitzt er vielleicht sogar schon einige Schmuckstücke? Dann sind diese ein erster guter Anhaltspunkt, um etwas Passendes zu finden. Ob man sich für Schmuck aus Gold, Silber, Platin oder auch aus anderen Materialien entscheidet, bleibt einem natürlich selbst überlassen. Hier kann es allerdings durchaus hilfreich sein, sich am Kleidungsstil der entsprechenden Person zu orientieren. Trägt der Mann beispielsweise lieber kühle Farben, dann ist Silber eine gute Wahl. Gold ist dagegen eher für warme Farbtöne und für dunklere Hauttypen eine sehr schöne Ergänzung. Soll es ein Schmuckstück zu einem besonderen Anlass – wie zu einer Feierlichkeit mit entsprechendem Outfit – sein, dann passen sowohl Gold- als auch Silberschmuck gut. Ein Klassiker sind übrigens nach wie vor Manschettenknöpfe: Sie sind ein Blickfang zu jedem Anzug und sollten daher mit Bedacht ausgewählt werden. Und: Natürlich spielt die Persönlichkeit des entsprechenden Mannes eine genauso große Rolle wie sein Kleidungsstil. Während ein Surfertyp sich wahrscheinlich viel mehr über ein robustes Armband aus geflochtenem Leder – vielleicht mit einem Haifischzahn oder einem besonderen Stein – freut, kann der elegant gekleidete Business-Typ viel mehr mit einer Silber- oder Goldkette anfangen.

Einmal pro Monat sollte Silberschmuck einer sanften Reinigung unterzogen werden. Am einfachsten geschieht dies, indem man den Schmuck in lauwarmem Seifenwasser einweicht und anschließend mit einer weichen Bürste säubert. Sollte es sich um ein Schmuckstück mit Edelsteinen handeln, dann muss man vorsichtig sein: Besser ist es in so einem Fall, die Arbeit einem Fachmann zu überlassen, bevor sich Steine lösen oder durch aggressive Reinigungsmittel sogar beschädigt werden. Nach dem Reinigen sollte der Schmuck mit klarem Wasser abgespült und gut abgetrocknet werden, bevor man ihn zurück in die Schatulle legt. Starke Reiniger aus dem Haushalt, raue Bürsten oder gar Scheuermittel sind Gift für feinen Silberschmuck und zerkratzen die empfindliche Oberfläche schneller, als man denkt. Auch Zahnpasta ist kein geeignetes Reinigungsmittel, besser ist, etwas Asche zu verwenden und diese mit einem Küchentuch zu verreiben, um Verschmutzungen zu entfernen. Eine halbierte Kartoffeln bringt natürlichen Silberglanz ebenfalls wieder zurück.
Damit Goldschmuck seine Ahnsehnlichkeit behält, ist es wichtig, ihn hin und wieder zu reinigen. Ein gutes Mittel sind beispielsweise spezielle Goldreinigungstücher, die im Schmuckhandel erhältlich sind. Sie sind mit effektiv reinigenden Stoffen versehen und sorgen dafür, dass Schmuck schonend gesäubert werden kann. Auch Reinigungspasten und -bäder für Gold sind eine Möglichkeit, allerdings sollten diese aufgrund ihrer ätzenden Eigenschaft ausschließlich mit Schutzhandschuhen oder lieber gleich vom Fachmann verwendet werden. Eine andere Option ist die Verwendung von einem Gerät, das mit Ultraschall reinigt. Hier werden Vibrationen durch Ultraschallwellen ausgelöst, welche für eine schnelle Lösung des Schmutzes am Schmuck sorgen.
Perlenschmuck ist deutlich empfindlicher als vergleichsweise Silber- oder Goldschmuck. Weil das natürliche Material allein schon durch die Säure im Schweiß Schaden davontragen kann, ist es wichtig, das Schmuckstück nach jedem einzelnen Tragen zu säubern. Am besten funktioniert dies mit einem Tuch, auf das man etwas Alkohol träufelt. Zusätzlich sollte einmal pro Jahr eine professionelle Reinigung von einem Juwelier durchgeführt werden. Normaler Perlenschmuck kann auch selbst ohne große Fachkenntnisse gesäubert werden, idealerweise erfolgt die Reinigung zwei- bis dreimal pro Jahr. Dazu legt man den Perlenschmuck in eine Lauge aus lauwarmem Wasser und etwas Spülmittel. Mit einer sehr weichen Bürste wird nun Schmutz entfernt. Anschließend erfolgt eine Spülung unter klarem Wasser, danach muss der Schmuck ausgiebig trocknen. Vorsicht: Echte Perlen dürfen niemals in der heißen Sonne bzw. auf der Heizung getrocknet werden! Weil der Faden zwischen den Perlen im nassen Zustand schnell reißen kann, darf der Schmuck erst dann wieder angehoben werden, wenn die Perlen komplett durchgetrocknet sind.
Schmuck, in dem harte Edelsteine verarbeitet worden sind – dazu zählen Rubin, Diamant, Topas, Quarz oder Saphir – lässt sich ohne großen Aufwand in einer warmen Seifenlauge reinigen und anschließend mit einer sehr weichen (!) Zahnbürste vorsichtig säubern. Sollten die Edelsteine sich in einer Fassung befinden, dann sollte insbesondere der Schmuck an der unteren Seite entfernt werden. Erst folgt eine Spülung mit klarem Wasser, danach ein kurzes Einlegen in 90-prozentigem Alkohol. Auf diese Weise werde auch letzte Fettreste vollständig entfernt. Mit einem weichen Tuch aus Baumwolle wird der Schmuck danach sorgfältig getrocknet. Handelt es sich um Schmuck mit weichen Steinen – wie Türkis, Malachit oder auch Lapislazuli – dann darf man diese Stoffe in keinem Fall mit aggressiven Reinigungsmitteln säubern. Besser ist das Verwenden eines weichen Tuchs oder eine professionelle Reinigung beim Fachmann. Gerade für Schmuckstücke mit Opalen ist dies wichtig. Sie sind wasserhaltige Edelsteine und können hier bei einer falschen Behandlung im schlimmsten Fall austrocknen.
Bei glänzendem Edelstahlschmuck wird am besten ein Tuch aus Mikrofaser verwendet. Um keine unnötigen Kratzer auf der empfindlichen Oberfläche entstehen zu lassen, sollte das Tuch möglichst weich sein. Da Edelstahl nicht anlaufen kann, hilft außerdem eine leichte Lauge aus lauwarmem Wasser und etwas Seife. Hat man den hartnäckigsten Schmuck erst einmal entfernt, beginnt anschließend die Politur. Am einfachsten erfolgt sie mit einem Wattebausch bzw. mit spezieller Polierwatte. Hier muss darauf geachtet werden, nicht mit zu viel Druck zu arbeiten, da sonst Kratzer entstehen können. Nach einigen Minuten sorgfältigen Polierens wird die Oberfläche wieder glänzend und sauber. Bei matten bzw. gebürsteten Schmuckstücken aus Edelstahl ist ein weiches Tuch ideal für die Politur, die Reinigung kann identisch verlaufen.
Falls Modeschmuck seinen schönen Glanz durch Abnutzung verliert, dann hilft kaum noch etwas: Dieser Schmuck landet dann meistens direkt im Müll. Etwas anders ist es allerdings, wenn der Schmuck nicht legiert, sondern versilbert bzw. vergoldet wurde. Hier ist ein Silber- bzw. Goldbad mit einem entsprechend geeigneten Reinigungstuch eine gute Lösung. Auch der Juwelier hilft in so einem Fall gerne weiter. Häufig besteht Modeschmuck teilweise aus Kunststoff oder Glas. Er lässt sich dann sehr einfach mit Wasser und etwas Seife reinigen. Hartnäckiger Schmutz kann am einfachsten mit einer weichen Bürste und etwas Duschgel gelöst werden. Danach wird er mit einem weichen, nicht fusselnden Tuch getrocknet. Eine weitere Möglichkeit stellt euch das nachfolgende Video vor.
Im Gegensatz zu Silber- oder Goldschmuck bietet Holzschmuck den Vorteil, dass er sich leicht reinigen und die Haut optimal atmen lässt. Wegen seiner rauen Struktur ist das Material jedoch auch etwas empfindlicher als andere Materialien. Ideal ist eine Behandlungen mit einem weichen, nicht fusselnden Tuch. Auf diese Weise wird vermieden, dass sich Stofffasern im Holz verhaken. Prinzipiell lässt sich Schmuck aus Holz sehr gut mit einem feuchten Tuch reinigen, allerdings sollte er nie komplett in Wasser eingetaucht werden. Pflegt man den Schmuck darüber hinaus regelmäßig mi etwas Öl, wird der schöne Glanz zusätzlich bewahrt. Ideal sind Oliven- oder auch Babyöl. Das Öl sollte man für etwa eine halbe Stunde einwirken lassen und danach mit einem fettfreien, sauberen Tuch sanft verreiben bzw. abwischen. Lassen Sie das Holz gut durchtrocknen, bevor Sie den Schmuck wieder verwenden.
Lederschmuck wird am besten direkt nach dem Kauf mit einer Lederpflege imprägniert – genau wie man es von Schuhen kennt. Auf diese Weise wird verhindert, dass sich Schmutz allzu leicht darauf absetzt. Stärkere Verschmutzungen können mit lauwarmem Wasser entfernt werden. Bei geknotetem bzw. geflochtenem Leder hilft eine Zahnbürste sehr gut, um in schwierige Ecken zu gelangen. Auch nach Tragen während des Sports oder im Hochsommer sollte Leder mit einem angefeuchteten Lappen und etwas Seife gereinigt werden, damit unangenehme Gerüche erst gar keine Chance haben. Einige Leute empfehlen zudem Kern- bzw. Sattelseife, um Lederschmuck zu pflegen. Diese beiden Reinigungsmittel sorgen dafür, dass selbst hartnäckiger Schmutz sich löst und das Lederarmband aussehen lässt wie neu. Bei einer eher oberflächlichen, leichten Verschmutzung reicht allerdings meist eine Behandlung mit Wasser und Seife.
Grundsätzlich sollte man für die Säuberung von Keramikschmuck Reinigungsmittel verwenden, in denen keine Mineralien vorkommen. Diese werden auf ein sehr weiches Tuch gegeben, anschließend bearbeitet man den Schmuck vorsichtig damit. Sollte es sich um hartnäckigere Verschmutzungen handeln, dann empfiehlt es sich, die Rückstände mit der Hilfe eines Ölbads zu entfernen. Ein handelsüblicher Küchenschwamm entfernt mit seiner rauen Seite letzte Schmutzreste. Führt man die Reinigung von Keramikschmuck hin und wieder durch, so sind weitere Maßnahmen zur Pflege praktisch überflüssig. Für schwer zu erreichende Stellen empfiehlt sich die Verwendung einer Zahnbürste.
Staub, Schweiß und andere Verschmutzungen lagern sich mit der Zeit auf Glasschmuck ab und lassen ihn matt und unschön wirken. Hier hilft ein mit Fensterputzmittel angefeuchteter Lappen in jedem Fall weiter: Er beseitigt fettige Verschmutzungen und bringt den natürlichen, klaren Glanz von Glas zurück. Aggressive Lösungs- und Reinigungsmittel sollten tunlichst vermieden werden, da diese die empfindliche Oberfläche schädigen könnten. Sind erst einmal tiefere Kratzer im Glasschmuck, dann lassen diese sich kaum noch entfernen. Daher gilt gleich zu Beginn: Vorsichtig damit umgehen, um größere Schäden zu verhindern! Die richtige Behandlung von Glasschmuck trägt ebenfalls dazu bei: Er sollte weder im Wasser noch beim Sport noch unter der Dusche oder bei der Gartenarbeit getragen werden. Auch für alle anderen bewegungsintensiven Aktivitäten legt man Glasschmuck lieber ab. Vor allem Chlor- und Salzwasser können dem Material erhebliche Schäden zufügen.
Stoffschmuck ist zwar nicht ganz so weit verbreitet wie Gold- oder Silberschmuck, möchte aber dennoch genauso gepflegt werden wie anderes Material. Meist sind es kleine Elemente aus Stoff, die als Anhänger an Ketten oder Armbändern zum Einsatz kommen. Aggressive Chemikalien sind hier nicht das Richtige: Meist reicht es völlig aus, den Stoff mit einer möglichst weichen Bürste zu reinigen. Das empfiehlt sich insbesondere dann, wenn die Stoffflächen nicht zu groß sind, wie beispielsweise als Anhänger oder Armband. Sollten sich stärkere Verschmutzungen oder dunkle Flecken auf dem Stoff besitzen – was man vor allem an hellen geflochtenen Armbändern häufig beobachten kann – dann ist es am besten, den Schmuck in eine warme Seifenlauge zu tauchen und sanft mit einer Bürste zu reinigen. Auf diese Weise werden hartnäckige Verschmutzungen effektiv entfernt und der Stoffschmuck sieht hinterher wieder aus wie neu. Allerdings sollte man ihm vor dem erneuten Tragen genügend Zeit geben, gut zu trocknen. Denn so lange Schmuck aus Stoff feucht ist, kann er sich in der falschen Lage verbiegen oder sogar etwas steif werden.

Der richtige Schmuck gehört zu einem Outfit wie auch die richtigen Schuhe. Genau deshalb kann eine Frau sozusagen nie genug davon haben. Doch: Je mehr Ohrringe, Armbänder, Colliers und Ringe sich ansammeln, desto mehr Unordnung herrscht. Und man fragt sich: Bewahrt man den Schmuck am besten in der Schatulle auf, auf einem Schmuckständer oder doch in einer Schale? Hier gibt es einige Tipps, die dabei helfen, trotz einer großen Schmucksammlung Ordnung zu bewahren. Natürlich ist Schmuck ein unverzichtbares Accessoire, denn damit lassen sich zu jedem Look individuelle Highlights setzen. Weil vor allem Frauen eine sehr vielseitige Garderobe besitzen, braucht es dazu natürlich eine ebenso vielseitige Auswahl an Schmuck. Allerdings: Ketten, Armbänder & Co. müssen auch anständig gelagert werden, damit sie nicht kaputtgehen und man lange Freude daran haben wird. Die Schmuckschatulle – und wie man richtig mit ihr umgeht: Die Schuckschatulle gilt als Klassiker für die Aufbewahrung kostbarer Stücke. Allerdings eignet sie sich nicht automatisch für jede Art von Schmuck, sondern in erster Linie für Ringe, kürzere Colliers, Ohrringe oder Armbänder. Als erste Regel gilt: Bevor man Schmuck in einer Schatulle verstaut, nachdem man ihn getragen hat, sollte man ihn sorgfältig mit einem Tuch von Make-Up-Resten und anderen Verunreinigungen säubern – ansonsten könnten sich nach und nach hartnäckige Ablagerungen bilden, die sich kaum noch spurlos entfernen lassen. Flexible Halsketten sollten prinzipiell nicht in einer Schatulle, sondern hängend gelagert werden, wie beispielsweise an einem Schmuckständer oder an einer Befestigung für die Wand. „Starre“ Colliers dagegen werden idealerweise liegend aufbewahrt, was auch für edle Perlenketten gilt. Sie könnten entweder in einer separaten Box gelagert werden oder auch einen besonderen Platz in einer ungenutzten, weich ausgepolsterten Schublade bekommen. Wichtig ist, dass der Schmuck bei der Lagerung keinen direkten Kontakt zueinander hat. Sind die Schmuckstücke zudem mit harten Edelsteinen – wie Diamanten oder Rubinen – verziert, so können diese empfindlichere Schmuckstücke schnell zerkratzen. Ein guter Tipp für jeden, der Silberschmuck aufbewahren möchte: Dieser sollte stets mit etwas Alufolie bzw. Tafelkreide aufbewahrt werden. Auf diese Weise schützt man das Silber effektiv vor dem Anlaufen. Wie geht man richtig mit kostbaren Erbstücken um? Fast jeder besitzt wertvolle Erbstücke der Mutter oder der Großmutter, die häufig nicht nur persönlichen, sondern auch finanziellen Wert besitzen. Hierfür sind besondere Aufbewahrungsorte wichtig. Handelt es sich um ein wirklich teures Schmuckstück, lohnt sich die Anschaffung eines Tresors oder die Nutzung eines Schließfachs bei der Bank – denn ein Einbruch geschieht häufiger, als man annehmen mag. Solche Schmuckstücke einfach im Nachtkästchen oder in der Schatulle gemeinsam mit Modeschmuck aufzubewahren, ist keine gute Idee. Äußere Umwelteinflüsse – und wie Schmuck gut davor geschützt wird Echter Schmuck sollte, wenn möglich, in einem geschlossenen Behälter aufbewahrt werden. Auf Dauer können Sonnenlicht, Sauerstoff und Staub schlimme Folgen haben. Vor allem, wenn es um Schmuckstücke mit Edelsteinen gilt, muss vorsichtig damit umgegangen werden. Rosenquarz, Türkis sowie ähnliche Edelsteine können mit der Zeit verblassen, wenn sie dauerhaft der Sonne und der Luft ausgesetzt werden – oder sie werden brüchig. Generell ist es am besten, wenn Schmuck an einem trockenen und möglichst dunklen sowie kühlen Ort aufbewahrt wird. Zwar ist eine Vitrine eine dekorative Aufbewahrungsmöglichkeit, allerdings alles andere als angemessen für einen umfassenden Schutz. Eine Aufbewahrung in der Originalverpackung – oder doch lieber in der Schatulle? Nicht selten raten Juweliere, Schmuck am besten in seiner originalen Verpackung aufzubewahren, da sie dort am sichersten gelagert sind. Das Wichtigste ist grundsätzlich eine weiche Unterlage, um teuren Schmuck adäquat aufzubewahren. Auch die Verwendung von kleinen Seiden- bzw. Samtsäckchen ist eine gute Idee für kleinere Schmuckstücke, allerdings sollten diese noch einmal in eine größere Box gelegt werden, damit sie aufeinander gelagert nicht zu Beschädigungen führen. Es ist hier zu empfehlen, sich einige Schatullen verschiedener Größe zu kaufen, in denen unterschiedliche Schmuckstücke gut gelagert werden können. Geräumige Schmuckkassetten sind mit mehreren Schubladen sowie Steckfächern für Ringe und Ohrstecker ausgestattet. Ebenfalls praktisch ist, dass man direkt weiß, wo die Schmuckstücke gelagert werden und man nicht lange danach suchen muss, wenn man sie erst einmal aussortiert hat. Extra-Tipp: Schmuckschatullen mit Anlaufschutz bewahren Ringe, Armreifen & Co. bis zu 25 Jahre vor dem Verfärben. Die Investition in ein solches Modell lohnt sich also besonders. Weitere wichtige Tipps für die Aufbewahrung von Schmuck • Lose Schmuckstücke sollten, wenn möglich, gemeinsam mit ähnlichem Schmuck aufbewahrt werden. Also: Lange Halsketten zu langen Halsketten, Ringe zu Ringe und Armbänder zu Armbändern. • Direkt nach dem Ablegen sollte Schmuck zurück in die Schatulle bzw. zu seinem bisherigen Aufbewahrungsort gelegt werden. So verliert man nichts und schützt ihn umgehend vor äußeren Einflüssen. • Für eine bessere Ordnung sollte möglichst viel Platz für die einzelnen Schmuckstücke geschaffen werden. Ideal sind mehrere Schmuckständer, Schatullen oder auch Köfferchen, die man dekorativ auf der Kommode abstellen kann. • Handelt es sich um viele einzelne Schmuckstücke in derselben Box, so werden diese idealerweise mit Seidenpapier voneinander getrennt. Nicht nur verhindert dies Kratzer, auch der Ordnung kommt es zugute. • Man sollte sich regelmäßig dafür Zeit nehmen, seinen Schmuck sorgfältig zu reinigen. Denn: Bereits feinste Partikel von Staub können für Kratzer sorgen und irreparable Schäden anrichten bzw. den Wert von echtem Schmuck deutlich mindern. Für die Reinigung verwendet man am besten ein weiches Mikrofasertuch. • Aggressive chemische Reinigungsmittel sollten dringlichst vermieden werden. Insbesondere bei Edelsteinen können sie schnell zu Verfärbungen führen oder sie sogar porös werden lassen. • Für schwerwiegendere Verschmutzungen feuchtet man das Tuch nur mit etwas klarem Wasser an und streicht damit über die verschmutzte Stelle. Meist reicht dies schon aus, um Reste von Make-Up & Co. zu entfernen. • Für den Fall, dass Silberschmuck angelaufen ist, sind dafür beim Juwelier oder in Kaufhäusern spezielle Reinigungstücher erhältlich. Hierfür ist kein zusätzliches Reinigungsmittel erforderlich. Ähnliche Tücher gibt es auch für Goldschmuck. • Für eine wirklich gründliche Reinigung und die Entfernung von tiefer liegendem Schmutz ist ein Ultraschallreinigungsgerät, wie man es vom Optiker kennt, ideal. Damit wird auch der empfindlichste Schmuck mittels Vibrationen in wenigen Sekunden wieder absolut sauber.
Silberschmuck wird wie jeder Echtschmuck aus legierten Edelmetallen hergestellt. In diesem Fall aus unterschiedlichen Silberlegierungen. Der Grund, warum kein reines Silber verwendet wird, liegt in den Eigenschaften des Metalls, das bereits seit über siebentausend Jahren bekannt ist. Silber in Reinform ist für ein Metall relativ weich und lässt sich dementsprechend gut bearbeiten. Allerdings sorgt der geringe Härtegrad ebenso dafür, das Silber leicht zerkratzt werden kann. Folglich werden dem Silber vor der Verarbeitung zu Schmuck härtere Metalle beigemischt, die zwar die Verarbeitung erschweren, jedoch gleichermaßen die Beständigkeit und Unempfindlichkeit des Metalls erhöhen. Während in technischen Anwendungen, Silber ist ein hervorragender Leiter für elektrische Energie und Wärme, oft Legierungen mit Chrom, Mangan und Nickel erfolgen, wird in der Schmuckindustrie hauptsächlich Kupfer beigemischt. Diese Legierungsform ergibt sich unter anderem aus den natürlichen Verbindungsformen, denn Silber wird zu einem großen Anteil aus Vorkommen gewonnen, die aus Silber- und Kupfererzen bestehen. Ein weiterer Vorteil der Silber-Kupferlegierung liegt in der Hautverträglichkeit der Metalle, die im Gegensatz etwa zu Nickel in der Regel keine allergischen Reaktionen auslösen. Die verschiedenen Legierungen werden üblicherweise in Tausendstel angegeben. So etwa die Legierungen 800, 835, 925 und 935. Wobei die Zahl den Anteil an Silber in tausend Anteilen anzeigt. Hervorzuheben ist hierbei die Legierung 925, die ebenso unter dem Begriff Sterling-Silber bekannt ist, da diese Legierung zur Prägung des britischen Pfund Sterling verwendet wird. Für besondere Anwendungen werden zur Legierung neben Kupfer die Edelmetalle Gold und Palladium verwendet, wobei Palladium dafür sorgt, dass das Silber eine Eigenschaft verliert, die jeden Besitzer von Silberschmuck oder Silberwaren dauerhaft beschäftigt. Das Anlaufen. Dieser chemische Prozess, der immer eintritt, wenn Silberwaren längere Zeit nicht genutzt werden, beruht auf den überall in der Luft vorkommenden Schwefelverbindungen. Hauptsächlich ist es der Schwefelwasserstoff, der die Oberfläche des Silbers angreift und in Silbersulfid verwandelt, das sich als schwarzer, gelblicher oder brauner Belag zeigt. Wer diesen Prozess unterbinden will, sollte seinen Silberschmuck möglichst luftdicht lagern oder, ein alter Haushaltstrick, ein Stück Kreide dazulegen. Hat sich der Belag bereits gebildet, so sind im Handel entsprechende Reinigungsmittel erhältlich genauso wie diverse Hausmittel. So etwa Zahnpasta oder das Silber in einer salzhaltigen Wasserlösung zusammen mit Aluminiumfolie kochen. Wie bereits erwähnt, ist Silber ein Metall, das von den Menschen seit gut 7000 Jahren verwendet wird. Das liegt vor allem an der relativ leichten Gewinnung aus Silber, – Kupfer- und Bleierzen und dem, im Verhältnis etwa zu Gold, hohen Vorkommen in der Erdkruste. So wird das Silbervorkommen auf etwa die zwanzigfache Menge des Goldvorkommens geschätzt und ist im Verhältnis zu Kupfer 700-mal seltener. Die erste Zweckbestimmung von Silber war mit hoher Wahrscheinlichkeit die Herstellung von Silberschmuck. Für die Anfertigung von Waffen, mit Ausnahme von Zierdolchen, war es genau wie Gold aufgrund des geringen Härtegrades nicht geeignet. In der Anfertigung von Schmuck gingen dabei die angewandten Techniken für Silber wie für Gold Hand in Hand. Die schon früh verwendete Bezeichnung Goldschmied schließt die Verarbeitung von Silber mit ein. Aufgrund des höheren Vorkommens ist sogar davon auszugehen, das Silber wesentlich öfter zur Bearbeitung genutzt wurde. Trotzdem hat sich der „Goldschmied“ aufgrund der größeren Bedeutung des Goldes als Handwerksbezeichnung durchgesetzt. Erst in späterer Zeit erfolgte die Spezialisierung auf den Silberschmied. Silberschmuck wird heute in der Regel aus vorlegierten Barren oder Platten produziert, die vom Silberschmied auf die erwünschte Dicke gewalzt werden. Weniger massiver Silberschmuck wird aus gleichfalls vorgefertigtem Silberdraht in unterschiedlichen Durchmessern hergestellt. Im Silberhandwerk kommen nach wie vor traditionelle Arbeitsschritte zur Anwendung, die in der Ausführung wohl schon im alten Ägypten bekannt waren. Gerade in der Herstellung von Körperschmuck sind filigranste Arbeiten erforderlich, die oft nur mithilfe einer Lupe und Werkzeugen erfolgen, die auch im Uhrmacherhandwerk zur Anwendung kommen. Diese Feinarbeit macht zudem den Unterschied zu industriell gefertigtem Schmuck deutlich. Heute werden eine Vielzahl an Silber-Schmuckstücken angeboten, die in Großserien auf entsprechend automatisierten Maschinen hergestellt werden. Während in der Industrie jeder Arbeitsschritt auf dem Einsatz entsprechender Maschinen basiert, erfolgt im Silberschmiedehandwerk das Sägen, Feilen, Treiben, Biegen und Hämmern des Metalls in Handarbeit. Nur wenige Arbeitsschritte wie etwa eine abschließende galvanische Beschichtung erfolgen unter dem Einsatz entsprechender Geräte.
Kein anderes Metall dieser Welt hat so sehr Geschichte geschrieben wie das Edelmetall Gold. Mit Gold und den daraus hergestellten Produkten verbindet sich seit alters her eine hohe Symbolik. Goldschmuck bedeutet Reichtum genauso wie Macht und so wird nicht umsonst von einem goldenen Zeitalter gesprochen, wenn es im Laufe der Zeit den Menschen besonders gut geht. Trotzdem hat es Gold nie geschafft, das ein gesamter Zeitabschnitt der menschlichen Entwicklung nach ihm benannt wird. Der Steinzeit folgte die Kupfersteinzeit, die der Vorgänger der Bronzezeit war und der letztlich die Eisenzeit nachkam. Etwa in der Zeit der Entdeckung und Verarbeitung des Kupfers wurde gleichfalls Gold gefördert und zu Schmuck verarbeitet. Die Abschnitte der menschlichen Entwicklung werden aber aus verständlichen Gründen aufgrund der höchsten Nützlichkeit der technischen Fortschritte nach deren Ursprüngen benannt. Kupfer war für die Herstellung von Werkzeugen und insbesondere Waffen weitaus nützlicher als Gold. So gab es folglich nie eine Goldzeit, zumindest nicht in den Annalen der westlichen Welt. Das Gold in der Geschichte nichtsdestotrotz eine enorm große Rolle spielte und immer noch spielt, liegt an der Wertigkeit und der Seltenheit des Metalls, das es nicht nur für Schmuck zum idealen Ausgangsmaterial macht. Auf Goldbeständen basieren beispielsweise die Werte von Währungen, so wie die der damaligen D-Mark und die Spekulation mit Gold hat nicht nur kleinere Länder in ihrem Wirtschaftsgefüge ins Wanken gebracht. Goldschmuck in großen Mengen hatte eine ähnliche Wirkung wie die gezielte Ansammlung von Goldbarren. Noch heute finden sich Legenden von unentdeckten Goldschätzen und ganzen Gegenden voller Gold wie das berühmte El Dorado der spanischen Konquistadoren oder die Schätze, die angeblich auf der pazifischen Insel Isla de Coco von Piraten versteckt wurden und nach denen bis in das Jahr 1978 gesucht wurde, bis die costa-ricanische Regierung weitere Expeditionen untersagte. Tatsächlich gefundener Goldschmuck ist genauso spektakulär wie die Träume davon. So etwa die Totenmaske des ägyptischen Pharao Tutanchamun, die von Howard Carter im Jahr 1922 im Tal der Könige bei Grabungen gefunden wurde. Die Maske besitzt ein Alter von etwa 3240 Jahren. Wesentlich älter sind die Goldfunde im bulgarischen Warna. Im Gräberfeld von Warna wurde bisher das älteste bearbeitete Gold der Welt gefunden. Die Archäologen grenzen den Zeitraum, als der Goldschmuck als Grabbeilage mit den Verstorbenen bestattet wurde, auf die Zeit von 4600 bis 4450 v. Chr. ein. Aufgrund der langen Geschichte und der hohen Bedeutung von Goldschmuck haben sich historisch begründete Normen und Maße entwickelt, die in der Bearbeitung und Fertigung von Goldschmuck noch heute zur Anwendung kommen. So wurde der Reinheitsgrad von Gold über einen langen Zeitraum in Karat angegeben, dessen Werteskala noch heute verwendet wird, wenn es darum geht, den besonders hohen Reinheitsgehalt des Goldes hervorzuheben. So entsprechen 24 Karat einem Feingoldgehalt von 999. Diese Zahl basiert wiederum auf der Einteilung des Edelmetalls in Tausendstel. Weitere Legierungen bestehen aus 8 kt oder Gold 333, 9 kt oder Gold 375, 10 kt oder Gold 417, 14 kt oder Gold 585, 18kt oder Gold 750, 20 kt oder Gold 833 und 22 kt oder Gold 916. Der höchste Reinhaltegehalt von 999 Anteilen wird nur selten zur Schmuckherstellung verwendet, da sich das sehr weiche Metall Gold zu leicht verformt und so filigrane Schmuckstücke leicht beschädigt werden können. Gerade bei Goldschmuck ist die Bearbeitung durch den Goldschmied ein bestimmender Faktor in der Wertigkeit. Nach einer Faustregel wird der Wert von Goldschmuck zu gleichen Anteilen der Goldschmiedearbeit wie dem Goldanteil zugeordnet. Wobei natürlich berühmte Goldschmiede den Wert erheblich steigern können. Das bekannteste Beispiel dafür ist ohne Frage der russische Goldschmied und Juwelier Peter Carl Fabergè, dessen weltberühmten Fabergè-Eier hauptsächlich als Ostergeschenke vom russischen Kaiser Alexander III an die damalige Kaiserin Maria Feodorowna überbracht wurden. Heute werden die Fabergè-Eier durchweg im Millionen Euro Bereich gehandelt. Der letzte offiziell bekannt gegebene Verkaufspreis für ein Fabergè-Ei betrug 12,5 Millionen Euro. Im Gegensatz zu Silber wird Goldschmuck weit weniger industriell hergestellt und wenn, dann in geringen Legierungen oder lediglich mit einer Vergoldung. Die Fertigung von Goldschmuck gilt unter Goldschmieden und Juwelieren nach wie vor als die größte Herausforderung, da sowohl der Goldschmied selbst wie auch der Kunde im Angesicht des wertvollen Materials höchste Ansprüche stellt.
Der Begriff Echtschmuck dient in der Fertigung und im Handel zur Abgrenzung von Modeschmuck oder Schmuck aus unedlen Materialien gegenüber Schmuckstücken aus Edelmetallen und Edelsteinen. Allerdings ist die Abgrenzung nicht so eindeutig festzulegen. Schmuckstücke, die etwa mithilfe von versilbertem Draht und Strasssteinen gefertigt wurden, können durchaus eine aufwendige Bearbeitung durch einen Gold- und Silberschmied beinhalten. Hier ergibt sich die Wertigkeit aus der Kunst des Handwerkers. Oder es handelt sich um Schmuck etablierter Marken wie etwa Schmuck aus dem Hause Swarovski, wobei es sich hauptsächlich um geschliffenes Kristallglas handelt. Der nächste Punkt, der eine exakte Definition erschwert, ist die industrielle Fertigung, in der zumindest in Teilen auch Edelmetalle wie Silber und Gold sowie kleine Edelsteine verwendet werden. Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte, dass er oder sie auch tatsächlich Echtschmuck in Händen hält, kann dies anhand einiger Merkmale feststellen. Echtschmuck von Goldschmieden oder Silberschmieden besitzt in der Regel ein Echtheitszertifikat, das die Einzigartigkeit des Schmucks unter Beweis stellt. Ein weiteres Merkmal ist der Feingehaltsstempel auf dem verwendeten Edelmetall. Wer all dem nicht traut, denn Papier ist geduldig und Stempel lassen sich gleichermaßen in Blech drücken, sollte auf die Fassung von eventuell vorhandenen Edelsteinen achten. Echte Edelsteine werden vom Goldschmied richtig eingefasst. Ist keine festhaltende Fassung zu erkennen, ist zu befürchten, das der Stein ein- oder aufgeklebt wurde. Dann handelt es sich vermutlich um Glas. Auf der Rückseite der Fassung, wenn diese offen ist, darf auch keine Folie zu sehen sein, die gerne bei Modeschmuck verwendet wird, um dem eingeklebten Glas einen Glitzereffekt zu verleihen. Im Zweifel bleibt vielleicht nichts anderes übrig als der Gang zum Fachmann, der aufgrund seiner Erfahrung die Echtheit bestätigt oder den Schmuck als gut gemachte Fälschung entlarvt. Echtschmuck besitzt eine sehr lange Geschichte. Wobei nicht gesagt ist, dass Schmuck aus unedlen Materialien nicht schon viel länger hergestellt wurde, sich jedoch aufgrund der Vergänglichkeit der Materialien im Laufe der Zeit in seine Bestandteile auflöste. Ein Hinweis darauf geben beispielsweise Funde wie die Venus von Willendorf, eine kleine Kalksteinfigur, die in Österreich im Jahr 1908 entdeckt wurde und deren Alter auf einen Zeitraum um 25000 v. Chr. geschätzt wird. Einer Zeit, in der der Homo sapiens gleichzeitig mit dem Neandertaler die Erde bevölkerte. Der älteste je gefundene Echtschmuck wurde erst 21000 Jahre später gefertigt. Während früher Echtschmuck üblicherweise aus Gold und Silber sowie Edelsteinen des höchsten Karatgewichts oder auch aus seltenen Perlen gefertigt wurde, kommen heute weitere edle Materialien dazu. Eines davon ist Platin, das allerdings schon lange als Beimengungen in manchen Golderzen vorhanden war. Da es sich aufgrund seines hohen Schmelzpunktes nicht vom Gold trennen lies, wurde es einfach mitverarbeitet, wobei sich etwa die Eingeborenen Südamerikas unbewusst die Vorteile des Metalls zunutze machten und eine Gold-Platin-Legierung herstellten, die sich zwar unter Hitze schmieden lies, aber mit damaligen Schmelzöfen nicht mehr eingeschmolzen werden konnte. Die spanischen Konquistadoren sahen das Platin im südamerikanischen Gold als lästige Beimengung an. In deren Vorstellung war Platin unreifes Gold, das einfach liegen gelassen wurde. Dies ging soweit, das auf das Material ein Importverbot gelegt wurde, um sicherzustellen, dass keine Goldfälschungen aus Platin, das ähnlich schwer ist, auf den Markt kamen. Heute ist Platin noch vor Gold das wertvollste Edelmetall und findet neben der Herstellung von Echtschmuck in einer Vielzahl technischer Bereiche seine Anwendung. Das sogenannte Juwelierplatin ist eine Legierung aus 96 % reinem Platin und vier Prozent reinem Kupfer. Genau wie das Fasserplatin mit einer Beimengung von 4 % Palladium werden die beiden Legierungen zur Herstellung von Echtschmuck herangezogen. Echtschmuck aus edlen Materialien wie Gold, Silber und Platin mit eingefassten Edelsteinen oder Perlen, wird in den unterschiedlichsten Formen von Goldschmieden, Juwelieren oder Silberschmieden angefertigt. Dabei ist selbst das edelste Material bestimmten modischen Strömungen unterworfen, was seine Zeitlosigkeit aber in keiner Weise beeinträchtigt. Während Fingerringe, Ohrringe und Halsketten oder Broschen schon sehr lange beständig am Markt sind, wechseln sich etwa andere Schmuckstücke für bestimmte Körperteile in ihrer Beliebtheit ab. So etwa Armschmuck oder der in den letzten Jahrzehnten immer beliebter werdende Körperschmuck für Nase und Mund in Form von sogenannten Piercings.
Echter Schmuck Echter Schmuck ist immer noch, trotz aller Wechsel in der Mode, für uns Frauen am begehrenswertesten. Funkelnd, strahlend oder glänzend, bringen sie unsere Schönheit erst richtig zur Geltung. Rubine, Saphire, Smaragde, gefasst in Gold, Platin oder schweres Sterlingsilber, verzaubern mit ihren intensiven Farben. Mattschimmernde Perlen betonen makellose Haut. Und das Feuer eines echten Brillianten überträgt sich auf unsere Stimmung und spiegelt sich in unseren Augen. Gold und Platin sind wertvoller als Silber und von daher für die ganz großen Auftritte besser geeignet. Ob in moderner schlichter Fassung oder als antike Rarität, wer ein solches Schmuckstück besitzt, kann sich glücklich schätzen. Es passt zu jedem größeren festlichen Anlass, von der Hochzeit zur Taufe, vom großen Festessen über Film- oder Theaterpremiere bis zum Ball. Allerdings sollte das gute Stück, damit es auch wirklich voll zur Wirkung kommt, gut zum gesamten Ensemble passen. Das heißt, das Kleid soll und darf in Farbe und Schnitt raffiniert, aber schlicht sein. Sonst stehlen sich Kleid und Schmuck die Schau und heben ihre Wirkung auf. Auch Frisur, Makeup und sogar unsere heißgeliebten Highheels sollen sich ein wenig zurückhalten und dem Schmuck optisch den Vortritt lassen. Und Christbäume sind zu Weihnachten wunderschön. Wer ihn aber nachahmt und sich von oben bis unten mit Schmuck behängt, erntet sehr wahrscheinlich eher Lächeln statt Bewunderung. Weniger ist mehr, das gilt gerade für echten Schmuck. Halbedelsteine Auch Halbedelsteine zählen zu echtem Schmuck. Es gibt sie in zahlreichen, wunderschönen Varianten. Von leuchtendem Türkis und tiefschwarzem Onyx über glasklare Bergkristalle bis zu faszinierend unergründlichen Opalen umfasst die Palette unzählige Farbtöne. Honigfarbener Bernstein, grüne Achate, Rosenquarze, lila Amethyste, die Liste ist beinahe endlos. Solch ein Halbedelstein kann problemlos im Alltag getragen werden, sofern er farblich zur Kleidung passt. Zum Shoppen mit den Mädels, in Kino, Pizzeria oder einfach ins Café sehen sie schön aus. Und durch ihren Glanz und ihre schönen satten oder zarten Farben werten sie jedes einfache Outfit auf. Weil sie nicht so wertvoll sind wie ihre edlen Brüder, können sie mit gewagteren Schnitten und farbkräftigeren, gern auch gemusterten Stoffen kombiniert werden. Immer wirken sie unbeschwert und fröhlich. Auch zu einem ersten Date sind sie bestens geeignet. Nicht zu protzig oder gar angeberisch wie unter Umständen ein wertvoller Schmuck, nicht so schrill wie Modeschmuck manchmal, aber auch nicht langweilig. Halbedelsteine halten genau die Balance zwischen diesen Extremen. Damit sind sie erste Wahl für die Gelegenheiten, zu denen wir gefallen, aber nicht unbedingt auffallen möchten. Modeschmuck Modeschmuck ist eine tolle Erfindung. Für wenig Geld gibt es Pfiffiges, Buntes, Glitzerndes für jeden Geschmack. Der breite weiße Plastikarmreif und die Kette aus großen weißen Kugeln sehen am Strand toll aus und heben gebräunte Haut hervor. Auch für die Promenade, im Straßencafé, beim abendlichen Feuerwerk oder der Grillparty mit den Nachbarn machen Kunststoff und Co eine gute Figur. Ein solcher Schmuck kann prima mit seinesgleichen kombiniert werden, hier auch ausnahmsweise einmal zu mehreren. Viele Kettenschnüre, klimpernde Armreifen, vielleicht sogar noch eine Brosche dazu. Bei Modeschmuck ist erlaubt, was gefällt. Innerhalb gewisser Grenzen, versteht sich. Das Outfit sollte auf jeden Fall nicht zu sportlich sein. Auch nicht zu businesslike. Besonders gut verträgt Modeschmuck sich mit sommerlich leichten Kleidern und Maxiröcken. Auch ethnisch angehauchter Mode kann man prima mit passendem Schmuck den letzten Pfiff verleihen. Strass und glitzerige Bling-Blings fühlen sich am wohlsten in einer Disco oder auf einer Party. Hierzu dürfen auch Outfit, Frisur und Makeup exotisch und ausgefallen sein, ja, müssen es fast. Denn zu einem schlichten oder sportlichen Outfit passen beim besten Willen keine Strassclips oder Eidechsenbroschen mit bunten Steinen besetzt. Und wenn man solchen Schmuck bei allzu lebhaftem Tanzen verliert, ist es auch kein Weltuntergang. Denn er ist sehr günstig und überall zu haben. Modeschmuck also gern dort wo er hinpasst. Aber Vorsicht bei Schmuck, der so tut, als sei er echt. Kein blaues Glas, das wie ein Saphir aussehen soll oder ähnliche Dinge. Diese Imitationen haben den großen Nachteil, dass sie zu keinem Anlass wirklich passen. Selbstgemachter Schmuck fällt nicht ganz in die selbe Kategorie wie Modeschmuck. Denn schließlich ist jeder gebastelte, gehäkelte oder geknüpfte Schmuck ein Unikat mit ganz individuellem Flair. Ob es sich nun um die selbst aufgezogene Muschelkette, die Brosche mit der selbstgehäkelten Blüte oder den selbst gebastelten Ohrring handelt, immer sind die guten Stücke geprägt vom ganz persönlichen Geschmack der Trägerin, oder besser der Herstellerin. Da sie mit Zeit, Liebe und Kreativität angefertigt wurden, steigen sie im Wert, wenn nicht im materiellen, dann jedenfalls im emotionellen. Daher sollten solche Schmuckstücke wie echter Schmuck nicht allzu gehäuft getragen werden, da sie sonst auch die Aufmerksamkeit voneinander ablenken. Gelegenheiten, seinen selbstgemachten Schmuck auszuführen, gibt es reichlich. Im Prinzip können Macraméketten, Glasperlenarmbänder und Co zu allen Gelegenheiten getragen werden, zu denen auch Modeschmuck und Halbedelsteine passen. Nur zu ganz großen Anlässen, wie Galadinners oder der Besuch bei der Queen, passen sie stilistisch nicht. Welche Form für welchen Typ? Um uns und unseren Schmuck möglichst effektiv zur Geltung zu bringen, sollten wir trotz aller Modefreiheit ein paar Dinge beachten. Lange Hänger beispielsweise betonen einen langen Hals, halblange passen gut zu kürzeren Hälsen. Ein Halsband ist sehr effektiv, wenn frau von ein paar unerwünschten Fältchen oder gar einem kleinen Doppelkinn ablenken möchte. Broschen sollten unterhalb der Schulter sitzen, je größer die Oberweite, desto weiter oben. Je kräftiger der Hals, desto länger darf die Halskette sein, das streckt optisch. Wer zart gebaut ist, sollte auch zarteren Schmuck vorziehen, um nicht vom eigenen Schmuck erdrückt zu werden. Gut ausgewählt, kann Schmuck kleine Unregelmäßigkeiten verdecken oder zumindest optisch davon ablenken. Und ebenso kann er das betonen, was besonders schön an uns ist, sei es das Decolleté, ein langer Hals oder schöngeformte Hände. Last but not least, mit Schmuck lässt sich auch prima spielen. Die Brosche zur Abwechslung auf den hinteren Träger gesteckt, das lenkt die Blicke auf einen schönen Rücken. Ein Kettchen um die Brosche gewickelt, baumelt effektvoll und ist originell. Überhaupt Broschen, modisches Stiefkind. So vielfältig wie sie lässt sich kaum ein Schmuckstück tragen. Statt nur brav auf Revers oder Bluse, kommen sie genauso auf Rock- oder Jackentaschen zur Geltung, am raffiniert hochgesteckten Rocksaum, auf der Kragenecke, immer neu und immer anders. Faustregeln Als Faustregel für Schmuck gilt: je größer der Anlass, desto wertvoller darf und soll der Schmuck sein. Je auffallender das Schmuckstück, desto zurückhaltender das Drumherum. Immer soll der Schmuck nicht nur zum Anlass, sondern auch zu Figur, Frisur, Alter und Gesicht der Trägerin passen. Darum der wichtigste Tipp zum Schluss: Schönheit ist nicht Makellosigkeit oder Perfektion. Schönheit ist Austrahlung. Und wenn Sie alle obigen Tipps und Regeln brechen und alles ganz anders machen wollen, dann tun Sie das selbstsicher und mit einem Augenzwinkern. Denn wenn Sie mit sich und Ihrem Aussehen zufrieden sind, dann haben Sie auch diese Ausstrahlung, die wirklich schön macht.
Wer der Meinung ist, dass Schmuck nur etwas für Damen ist, der hat die moderne Zeit verpasst. Männer legen immer mehr Wert auf Ihr Äußeres, dazu gehören die moderne Kleidung, der schöne Haarschnitt, die Kosmetik und auch der Schmuck. Schaut man sich den Schmuck für Herren einmal genauer an, wird man schnell feststellen, dass es ihn in genauso großer Auswahl wie für Damen gibt und dass die Preise weder günstiger noch teurer ausfallen. Bei dem Männerschmuck zählt, wie auch bei dem Damenschmuck, wo der Schmuck angeboten wird, aus welchem Material er besteht, ob er echt ist oder ob es sich um Modeschmuck handelt und ob er von einem großen Hersteller stammt. Herrenschmuck eignet sich mittlerweile sehr gut als Geschenk, ob nun zum Hochzeitstag, ob zum Geburtstag, Namenstag oder anderen Anlässen. Schon kleine Jungen freuen sich über einen Jungenring, über eine Kette oder aber eine schöne Armbanduhr. Bei Männern ist es nicht anders als bei den Damen, man muss nur den Geschmack treffen und den Schmuck, der wirklich zu der Person passt. Dann freuen sich kleinen Jungen, Teenager, Männer und Senioren gleichermaßen über das Schmuckstück, was man ihnen schenkt. Geht es um die Auswahl, kann man alleine bei den Uhren sehr viele verschiedene Varianten kaufen, ob nun die normale Armbanduhr mit Lederarmband, ob die elegante Herrenuhr oder die schlichte Uhr. Vielleicht soll es eine Uhr sein, die sich zum Tauchen eignet, vielleicht aber auch eine Taschenuhr? Die Vielfalt an Uhren kann einem schon über Stunden beschäftigen, wenn an die Person nicht gut genug kennt. Weiter geht es zu den Ketten, die mittlerweile auch von vielen Herren getragen werden, es muss nur der richtige Anhänger geboten sein. Piercingschmuck ist vor allem bei jungen Männern sehr gefragt. Ringe hingegen tragen alle Männer gerne, natürlich ist damit nun nicht der Ehering gemeint, denn einige Männer enorm meiden. Es gibt viele moderne Ringe mit oder ohne Motiv und somit findet sich für jeden Geschmack das passende Geschenk. Natürlich kaufen sich Männer auch gerne selbst Schmuck, dafür müssen sie sich nicht immer nur beschenken lassen. Man sieht es ja überhaupt erst einmal daran, ob man Männerschmuck verschenken kann, wenn ein Mann schon Schmuck trägt. Man sollte auch auf jeden Fall beachten, welches Material er bevorzugt und welchen Stil. Und ein Mann der sich selbst Schmuck kaufen möchte, wird bei der großen Auswahl einfach merken, was ihm persönlich gefällt.
Drum prüfe, wer sich ewig bindet: Von der Wahl des richtigen Verlobungsrings Treue, Verantwortung und gegenseitiges Vertrauen sind die Grundlage einer glücklichen Ehe. Doch auch ein anderer, sehr fassbarer und materieller Ausgangspunkt des gemeinsamen Glücks stellt die Beteiligten vor eine große Aufgabe: die Auswahl des passenden Verlobungsschmucks. Was schon für frühere Generationen kein einfaches Unterfangen war, scheint noch schwieriger geworden zu sein in einer Zeit, in der Traditionen keine feste Richtung mehr geben und in der Wertvorstellungen und Lebensstile so unterschiedlich sind wie das heutige Angebot von neuartigen Edelmetallen, exotischen Steinen und extravaganten Accessoires – und zwar für sie und ihn. Denn die Zahl der Frauen, die ihren Männern einen Heiratsantrag macht, hat in den letzten Jahren zugenommen, und geschäftstüchtige Juweliere reagieren auf diesen Trend mit einem wachsenden Angebot von speziellen Männerringen. In einigen Kulturen oder Religionen ist es bereits lange üblich, dass sowohl der Mann als auch die Frau Verlobungsringe tragen. Der Einfachheit halber soll im folgenden Gedankengang aber vom traditionellen Szenario ausgegangen werden, in dem ein Mann eine Frau beschenkt: Und wie oft hat dieser schon daneben gelegen bei der Auswahl eines passenden Geschenks für die Liebste! So könnte der Pragmatiker angesichts des riesigen Angebots resigniert feststellen, dass er dem Geschmack einer Frau ohnehin nie gerecht werden kann – und folglich der Braut in spe die Verantwortung übertragen, ein passendes Modell für sich auszusuchen. Für den Romantiker, der seine Herzensdame mit einem unvergesslichen Heiratsantrag überraschen will, kommt ein solches Vorgehen freilich nicht in Frage. Für ihn käme dies der Vorstellung gleich, ihr statt eines glitzernden Diamantenrings einen selbst ausgedruckten Versandhaus-Gutschein zu überreichen – mitsamt des von ihm zuvor definierten Einkaufspreis in fetten Buchstaben, versteht sich. Dabei wäre dies angesichts der Häufigkeit, mit welcher Verlobungsschmuck später ohnehin ausgetauscht wird, eigentlich eine durchaus realistische Herangehensweise. Tatsächlich wählt Umfragen zu Folge mittlerweile eine beachtliche Mehrheit von Männern den Ring ganz partnerschaftlich mit der Frau gemeinsam aus. Was aber kann ein Mann tun, der sich alleine in den Juwelierfachhandel begibt? Er sollte sich vor dem Kauf auf jeden Fall mit dem Angebot vertraut machen; er sollte wissen, was einen zeitlosen Klassiker definiert und was die aktuellsten Trends sind – und er sollte vorsichtshalber bei alledem dennoch den Kassenbon gut aufbewahren. Zugegeben: in die Materie einzutauchen macht die Auswahl nicht einfacher – aber es erhöht die Chance auf einen Volltreffer, und selbst wenn der Kauf sich als ausgesprochenen Flop herausstellt, hat Mann zumindest eine lobenswerte Portion Einsatzbereitschaft bewiesen. Im Folgenden seien daher die wichtigsten Designs, Materialien und Trends aufgeführt. Der Inbegriff des Verlobungsrings ist der sogenannte Solitär-Ring: ein einzelner Diamant im Brillantschliff, eingearbeitet in eine Krappenfassung. Sie wird auch Krallenfassung genannt, da die kleinen Metallstücke, mit denen der Stein gehalten wird, an Krallen erinnern. Die ursprüngliche Form des Solitär-Diamantes geht auf einen Entwurf des Juwelierhauses Tiffany aus dem Jahre 1886 zurück und hat sechs Krappen. Heutzutage sind vielfältige Ausgestaltungen gängig. Wie es mit Klassikern so ist, kann man nicht allzu viel falsch machen, wenn man sich für einen entscheidet – allerdings kommt dabei der eigene Stil nicht unbedingt so zur Geltung, wie dies in der zunehmend auf Individualität ausgelegten heutigen Mode erwünscht ist. Daher sollte man auch die Alternativen zum klassischen Solitär kennen, und zum Verlobungsring überhaupt. Diesem gesellt sich mittlerweile nämlich ein ganzes Repertoire von Verlobungsschmuck hinzu: da gibt es edle Ketten und Anhänger, Ohrringe oder komplette Verlobungssets. Frauen, die ungern Ringe tragen, kommen damit also ebenso voll auf ihre Kosten. Zunehmend gibt es außerdem auch Angebote, die den persönlichen Lebensstil und die unterschiedlichen Werte der heutigen Käufer – respektive der von ihnen beschenkten Partner – widerspiegeln. Als Beispiel sei der Trend zu umwelt- und sozialverträglichen Produkten aufgeführt, der in recycleten Materialien oder in der Förderung von ethnischem Kunsthandwerk seinen Ausdruck findet. Und nicht zuletzt sind Anhänger künstlerisch Begabte oder Anhänder des Do-It-Yourself heutzutage mehr denn je dazu eingeladen, Verlobungs- und Trauringe in speziellen Workshops selbst zu gestalten. Dadurch kommt nicht nur der persönliche Ausdruck zur Geltung, sondern das gemeinsame Erlebnis in der Schmiedewerkstatt bringt eine bleibende Erinnerung hervor. Wer davor zurück schreckt, selbst Hand anzulegen, kann beim Juwelier ein Unikat anfertigen lassen. Dies ist ein Trend, der sich heutzutage immer mehr abzeichnet. Wenn man sich dafür entscheidet, hat man allerdings nicht nur beim Material und beim Design die Qual der Wahl, sondern muss sich auch für einen Schmied entscheiden, der sorgfältig arbeitet und sich seine Arbeit zu einem fairen Preis auszahlen lässt. Es lohnt sich, Anbieter zu vergleichen und bei Bekannten nach Empfehlungen zu fragen. Gold ist der traditionelle Stoff, aus dem Verlobungsringe sind. Wie der Brillant soll es Einzigartigkeit symbolisieren. Gold ist sehr widerstandssfähig und im Gegensatz zu Silber anlaufbeständig. Heutzutage ist es zudem in so vielen Farbnuancen erhältlich, dass man bei der Auswahl des richtigen Rings kaum daran vorbei kommen wird, dieses Material in Erwägung zu ziehen. Neben dem traditionellen Gelbgold gibt es etwa das Weißgold, welches sich klar und modern präsentiert; Rotgold hingegen kann mit seinem sinnlichen Glanz auch ein puritanisches Design sehr warm wirken lassen. Neben Palladium und natürlich auch Silber ist derzeit auch Platin sehr gefragt, da es mit seinem grau-weißen Schimmer puristische Perfektion und stilvolles Understatement ausstrahlt. Bei der Auswahl des passenden Farbtons sollte man sich am besten an der Hautfarbe und am Haar der Partnerin orientieren. Ein hellerer Hauttyp mit hellem Haar wird helle und warme Gelbtöne sowie Rosé besonders schön wirken lassen; Platin und Weißgold passen meist dem dunklen Typ besser. Während bei Brillanten neben der Farbe und dem Gewicht die Reinheit und der Schliff eine große Rolle spielen, ist bei Metallen der Edelmetallanteil der jeweiligen Legierung zu beachten. Bei den Legierungen und Mischungen finden sich heute auch ausgefallene Materialien wie etwa die Wolfram-Legierung Tungsten und – man höre und staune – Keramik, ein Material, das einen reinweißen Glanz möglich macht. Was den Stein anbetrifft, so ist der Trend zur Individualität übrigens keinesfalls mit einem Trend zu extravagante Klunkern gleichzusetzen. Seit der Hochzeit des englischen Prinzenpaars ist der blaue Saphir, ein Vorgänger des Diamanten-Solitärs, wieder im Kommen. Insgesamt sind momentan vor allem kleinere dezente Edelsteine gefragt, wobei dezent nicht ausschließt, dass es sich um einen echten Blickfänger in Form eines Smaragds, eines Topas oder eines roten Rubins handelt. Grundsätzlich sollte der Mann sich des persönlichen Stils der Frau bewusst sein und vielleicht noch einmal einen genaueren Blick in ihre Garderobe wagen, bevor er die Kreditkarte zückt. Ist die Angebetete eher ein ruhiger Typ, der sich gern klassisch und elegant kleidet und auf harmonierende Farben achtet? Oder zieht sie gerne alle Blicke auf sich und kreiert jeden Tag mit ausgefallenen Kombinationen ihren eigenen Stil? Für den ersten Typ Frau wäre ein klassischer Solitär oder ein in geschwungenem Design elegant und leicht wirkender Ring die richtige Wahl; der zweite Typ hingegen könnte durchaus auch im Alltag etwas Ungewöhnlicheres tragen wollen, etwa einen echten Hingucker in Gold mit einem Band kleiner schwarzer Diamanten. Nicht zuletzt spielt auch das Thema Gravur heute eine große Rolle. Dabei finden nicht nur Namen oder Initialien Berücksichtigung, sondern auch für Außenstehende geheimnisvoll anmutende Informationen: etwa die Koordinaten des Orts, an dem man sich kennengelernt hat oder die Worte eines gemeinsamen Lieblingslieds. Auch müssen Gravuren nicht zwangsläufig wie früher im Inneren des Ringes angebracht werden. Ein Schriftzug auf der Ringaußenseite kann die Botschaft für alle sichtbar machen. Nachdem man also die wichtigsten Trends kennen gelernt, die modischen Vorlieben der Frau identifiziert und – nicht zu vergessen – auf diskrete Weise ihre Ringgröße in Erfahrung gebracht hat, gilt es noch folgendes zu bedenken: Der Verlobungsring sollte ein Schmuckstück sein, das die Frau jeden Tag und zu jedem Anlass trägt – und zwar im besten Fall auch noch in den nächsten zehn oder dreißig Jahren. Wer es nun trotz akribischer Recherche am Ende doch vorzieht, seine Liebste selbst über die Form und Farbe des Ringes entscheiden zu lassen, muss dennoch nicht mit leeren Händen zum Heiratsantrag gehen. Es besteht schließlich auch noch die Möglichkeit, ihr in einer ansprechenden Verpackung einen einzelnen Brillanten zu schenken. Denn allen Moden zum trotz wird wohl kaum eine Frau die Wahrheit dieses berühmten Satzes in Frage stellen: Diamond’s are a girl’s best friend.
Schmuck gibt es schon so lange, wie es Menschen gibt. Denn auch unseren Vorfahren war es bereits ein Bedürfnis, Körperschmuck zu tragen. Viele der heutigen Schmuckvarianten gehen auf die Formen und Farben dieses ursprünglichen Schmucks zurück. Die Geschichte von besonderem Körperschmuck wie Ohrringe oder Ketten lässt sich sehr genau zurückverfolgen. Zum Schmuck der Urvölker müssen auch Körperbemalungen mit natürlichen Farben gerechnet werden, die seinerzeit vor allem aus diversen Steinen, zerriebener Erde oder Pflanzensaft gewonnen wurden. Aus diesen freien Farben und Formen entwickelten sich im Laufe der Zeit auch gewisse Schmuckstücke mit Symbolcharakter, die auch damals schon viel über den gesellschaftlichen Status eines Einzelnen aussagten. Die ersten uns bekannten Schmuckstücke wurden aus Naturmaterialien angefertigt Mit ausgewählten Formen und Materialien durften sich in vielen Völkern nur bestimmte Menschen schmücken. Es waren in der Frühzeit hauptsächlich Medizinmänner und Häuptlinge, denen das Privileg vorenthalten war, sich zu ganz bestimmten Riten und Anlässen zu schmücken. Erst wesentlich später haben Menschen dann damit begonnen, formschöne Schmuckstücke aus Steinen, Knochen oder Federn anzufertigen. Das Sesshaftwerden der Menschen gilt heute als die entscheidende Voraussetzung, dass sich Körperschmuck und Kunst im weitesten Sinne überhaupt entwickeln konnten. Alltägliche Gebrauchsgegenstände wie Tonkrüge wurden verziert und es entwickelte sich immer mehr der Wunsch, ästhetische Dinge ohne direkten Nutzwert, aber von bleibender Schönheit zu schaffen. Dieses Vorgehen wird als die eigentliche Geburtsstunde des Schmucks, so wie wir ihn auch heute noch kennen, angesehen. Schmuck als charismatisch-individueller Ausdruck der eigenen Persönlichkeit Es entstand also nach Jahrhunderten das Schmücken als Selbstzweck, welches in der Zeit der Kaiser und Könige seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte. Der Selbstwert des Schmückens hat in der Gegenwart wieder deutlich an Bedeutung verloren. Denn unsere Zeitgenossen setzen Schmuck vor allem dazu ein, um das eigene Empfinden für Ästhetik und Schönheit zum Ausdruck zu bringen. Verbote oder Beschränkungen gibt es dabei längst nicht mehr, vielmehr ist einfach alles erlaubt, was gefällt und das auch manchmal in recht bizarren Kombinationen Mögliches und unmöglich Erscheinendes geschickt zu kombinieren. Es sind allein der individuelle Ausdruck einer Persönlichkeit und natürlich auch die Brieftasche, die dem Wunsch sich zu Schmücken auch heute noch Grenzen setzen könnte. Die Anfänge des kultischen Schmucks sind in der Steinzeit zu finden Als älteste Epoche der Menschheitsgeschichte gilt die Steinzeit und neben der Produktion von Werkzeugen aus Stein entwickelte sich auch der Gebrauch von Metall, welcher etwa bis 2000 vor Christus andauerte. Das Bedürfnis des Menschen, sich selbst zu verschönern und damit die Entwicklung des Schmucks ist ganz unabhängig von regionalen Gruppen oder Völkern. Vielmehr haben sich dadurch im Laufe langer Zeitperioden unterschiedliche Schmuckstile entwickelt, die darüber hinaus durch kriegerische Besetzungen oder Handel auch miteinander vermischt wurden. So erklärt man sich auch heute die große Vielfalt und Auswahl an prachtvollen Schmuckstücken für beide Geschlechter. Die zunächst primitiven Schmuckstücke erlebten eine ungewöhnlich brillante Weiterentwicklung vor allem im Nahen Osten und in Ägypten, dass bis heute als Wiege des Körperschmucks der Neuzeit gilt. Der Schmuckmacher war in Ägypten ein ranghohes Gesellschaftsmitglied Es ist zweifelsfrei überliefert, dass Körper- und Textilschmuck in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Ägyptens eine wichtige Rolle spielte. Aussergewöhnlich beliebte Schmuckstücke der heutigen Zeit wie Ohrtunnels oder Piercings haben ihre Vorläufer im alten Ägypten. Ausserdem spielte Schmuck damals als farblicher Akzent auf weissen Leinengewändern sowie im Totenkult eine Rolle. Der Schmuckmacher war bereits damals in Ägypten ein eigenes, anerkanntes Berufsbild. Besonders die Herstellung von Amulettformen mit vielfältigen Motivvorlagen bestimmten ein Großteil seiner Arbeit. Neben dem rein dekorativen Wert hatten die Schmuckstücke vor allem auch eine rituell- magische Bedeutung. Schmuck war von Anfang an auch Männersache Wie schön Schmuck aus dieser Zeit sein kann, lässt sich nicht zuletzt an der Totenmaske Tutanchamuns und der vielfältigen Grabbeigaben in Form von Schmuck und Gold ablesen. Im südlichen Mesopotamien hat die sumerische Hochkultur einige der ältesten Beispiele von Goldschmuck ebenfalls in Form von Grabbeigaben hinterlassen. Aufwendig verflochtene Goldbänder, Ringe, Armbänder, Ketten, Halsbänder oder Verzierungen auf Brustpanzern waren bereits damals Sinnbild und Ausdruck unvergänglicher Anmut und Schönheit. Kopfschmuckarten und prachtvolle Diademe waren nicht nur Frauen vorbehalten, auch Männer trugen bereits Kopfschmuck, beispielsweise in Form eines gewölbten Goldbandes oder geschnitzt zu einem Geier- oder Kobrakopf. Die neuzeitliche Entwicklung des Körperschmucks Mit der Blütezeit des Römischen Reiches erlebte der Schmuckkult einen gewissen Einbruch, denn die Goldversorgung stagnierte über Jahrhunderte. Das wenige Gold, welches zur Verfügung stand, wurde vor allem als Bezahlung zur Kriegsführung und zur Anschaffung von Waffen verwandt. Und dennoch gelten die Römer als Erfinder des Kettenschmucks, so wie er auch heute noch gebräuchlich ist. Jede von den römischen Goldschmieden gefertigte Kette wurde durch kurzen Golddraht an beiden Enden zu einer Schlaufe verbunden. Besonders das Tragen farbiger Schmucksteine in ungeschliffener Form wie Smaragde oder Granate ist aus damaliger Zeit überliefert. Für römische Goldschmieden zur Schmuckherstellung existierten bereits damals Standenvertretungen, die sogenannten Gilden. Mit jeder Epoche kamen neue Schmuckkreationen durch neue Materialien hinzu Zur Zeit der Romanik stellte die Goldschmiedekunst bereits eine hoch entwickelte Kunstform dar, aus dieser Epoche stammen auch bis heute gut erhaltene prachtvolle Schmuckstücke. Mit der zunehmenden Entwicklung des Bürgertums erlebte auch die Schmuckproduktion ihre ersten Massenanfertigungen. Allerdings wurden damals hohe Stückzahlen einfachen und billigen Schmucks für die Bürger hergestellt. Die große Farbenfreude gilt als bestes Erkennungszeichen von gotischen Schmuckstücken. Barock, Rokoko und Klassizismus brachten ihre jeweils ganz eigenen Schmuckkreationen hervor. Durch die Weiterentwicklung des Brillant- und Rosenschliffs wurden die Möglichkeiten des Steinschliffs weiter verfeinert. Ausserdem gewann der Edelsteinschmuck und mit ihm der Juwelenschmuck zunehmend an Bedeutung. Unterschiedliche Völker bevorzugten unabhängig voneinander verschiedene Stilrichtungen Wer sich in die Zeit des Biedermeier, der Gründerzeit oder des Jugendstils zurückversetzt, wird auch dort viele Schmuckstücke finden, die bis in unsere Zeit überdauert und nichts an Beliebtheit verloren haben. Haarnadeln, Zierkämme, kostbare Gürtelschnallen, Ohrhänger, Colliers oder Broschen stammen aus den Händen von Schmuckkünstlern dieser Epochen. Keine Stilrichtung des Schmucks entwickelte sich in allen Ländern gleich, jede Nation hatte vielmehr ihren ganz eigenen Charakter. In Österreich vornehmlich geometrisch-abstrakt waren Schmuckstücke in Frankreich eher naturalistisch und auf deutschem Boden von abstrakt-ornamentalem Charakter. Heute sind Schmuckstücke in Form, Farbe und Gestaltung so vielfältig wie die Materialien, aus denen sie angefertigt werden. Es können dabei Stahl, Kupfer, Bronze, Elfenbein, Perlmutt, Bernstein aber auch Emaille, Glas und viele andere Ausgangsmaterialien zu Schmuck verarbeitet werden.
Während einer wirtschaftlichen Krise kaufen immer mehr Menschen ein teures Collier oder einen prunkvollen Brillantring. Während das Geschäft mit dem Schmuck vor zwei Jahren noch aktuell war, ist es heute bereits ruhig geworden. Ebenfalls sind Experten zu dem Entschluss gekommen, dass der Schmuck in Wahrheit gar keine Wertanlage darstellt. Ist der Schmuck eine Geldanlage? Experten klären auf Der Brillant funkelt wunderschön am Finger. Doch sollte man den Brillantring tragen oder doch besser im hauseigenen Tresor bewahren? Wer sich Schmuck kauft, sollte dies aus optischen und modischen Gründen machen. Der Schmuck selbst dient nicht als Anlage. Auch wenn die Menschen in Krisenzeiten gerne auf Sachwerte setzen, ist der Schmuck – laut den Experten – keine Veranlagung im klassischen Sinn. Bekommt jemand Goldschmuck geschenkt oder vererbt, ist es ratsam, diesen schätzen zu lassen. In Deutschland gibt es bereits unzählige Händler, welche Gold ankaufen. Ganz egal, ob es Zahngold, Münzen oder Schmuck ist, das Geschäft mit dem Goldverkauf ist brandaktuell. Das selbst in Zeiten, in denen der Goldpreis fällt. Wer den Goldschmuck geschenkt oder geerbt bekommt, legt wenig Wert darauf, wie hoch der damalige Einkaufspreis war. Hier zählen der Ist-Zustand und die aktuelle Auszahlung vom Goldhändler. Beim Schmuckverkauf lohnt sich jedoch der Vergleich. Viele Experten warnen davor, dass die Unwissenheit der Verkäufer ausgenutzt wird. Ein Abschlag in der Höhe von 10 Prozent ist normal; liegt der Abschlag über 10 Prozent, sollte der Verkäufer einen neuen Händler aufsuchen. Es ist daher hilfreich, die aktuellen Preise zu kennen. Das Problem mit dem Verkauf Schwierig gestalten sich auch der Umgang mit Edelsteinen, Juwelen oder Diamanten. Der Markt an sich ist für die Besitzer der Schmuckstücke oft zu kompliziert. Schon alleine die Tatsache, aus welchen Faktoren sich der Wert des Schmuckstückes zusammensetzt, bringt viele Anleger zur Verzweiflung. Hier sind der Schliff, die Reinheit sowie die Farbgebung als auch die Seltenheit des Stückes relevant. Der Verkäufer kann nur dann sicher sein, wenn er ein Gutachten für den Schmuck bestellt – doch das ist oft teuer. Hier sorgen die Nebenkosten für eine deutliche Gewinnminderung bei einem Verkauf. Des Weiteren existiert kein Börsenpreis, an dem sich die Besitzer von Edelsteinen orientieren können. Viele Faktoren erschweren den Markt Diese Faktoren sind mitunter ein Grund, warum Schmuck sehr wohl nicht zu den werthaltigen Geldanlagen zählen kann. Daher ist die Veranlagung in Schmuck oder Edelsteinen nicht empfehlenswert. Der Vorteil bei diversen Schmuckstücken ist die Wertsteigerung des privaten Vermögens. Doch damit der Wert steigt, benötigt der Besitzer viel Geduld und Zeit. Viele Schmuckstücke werden erst nach einigen Jahrzehnten wertvoll. Viele Erben können sich darüber freuen, wenn sie jahrzehntealten Schmuck bekommen. Für eine Veranlagung zu Lebzeiten ist der Schmuck aber wenig bis gar nicht geeignet. Niemand sollte Schmuck kaufen und ihn als seine Zukunftsvorsorge betrachten. Ebenfalls garantiert der Schmuck auch keine Wertsteigerung. Selbst die Verbraucherschützer betonen immer wieder, dass Edelsteine oder auch andere Schmuckstücke, nur einen sehr geringen Wertanstieg verbuchen. Schmuck eignet sich nicht als Wertanlage Ebenfalls gibt es beim Verkauf dutzende weitere Faktoren zu berücksichtigen. Handelt es sich um ein Sammlerstück? Ist das Schmuckstück selten? Wie hoch ist der tatsächliche Materialwert? Die Tatsache, dass viele Händler den Wert des Materials bestimmen, ist ein weiterer negativer Aspekt. Hier erkennen viele Verbraucherschützer eine Abzocke am Kunden. Schmuck, so die Experten, wird aus emotionalen Gründen erworben. Eine Tatsache, die man beibehalten sollte. Den Schmuck als Veranlagung zu erwerben, stellt sich im Endeffekt als Fehler heraus. Denn die geringe Wertsteigerung und auch die Probleme mit dem Verkauf, sind mit Sicherheit keine Gründe, um in Schmuck zu investieren. Daher rät es sich, den Ring lieber auf den Finger zu tragen, als im Tresor einzusparen und zu warten, bis er etwas wert ist.
Schmuck ist sehr vielseitig und eignet sich perfekt als Geschenk. Es gibt gleich mehrere Anlässe zu denen man Schmuck verschenken kann und das an Kinder, Frauen und Männer. So ist der Geburtstag ideal um einen Piercingstein, einen Ring, eine Kette, einen einzelnen Anhänger, eine Uhr oder anderes an Schmuck zu schenken. Je nach Person kann man sich zwischen Modeschmuck oder echten Schmuck entscheiden und somit sind auch die Preise sehr unterschiedlich. Ein weiteres großes Fest wäre Weihnachten. Oft überlegt man sehr lange, was man überhaupt verschenken soll, dabei könnte man es leicht haben. Menschen mögen Schmuck, man muss nur auf jede zu beschenkende Person eingehen können. So freut sich der kleine Neffe über eine Uhr mit seinen Lieblingshelden, die kleine Nichte freut sich über Ringe und Armbänder, die größere Nichte wahrscheinlich über ein Piercing. Kann man alle geliebten Personen gut einschätzen, braucht man eigentlich nichts anderes zu tun, als nur einen Shop zu nutzen und dort den gesamten Schmuck zu bestellen. Das ist ein sehr leichter Weihnachtseinkauf, frei von Stress, den man sonst immer hat. Schmuck kann man im Grunde zu allen Anlässen verschenken, so zum Vatertag oder Muttertag, auch zu Ostern. Gerade zu Ostern wäre er eine sehr große Überraschung, denn wer rechnet schon damit, zu diesem Fest ein so wertvolles Geschenk zu erhalten? Weitere Anlässe um Schmuck zu schenken sind die Kommunion und Konfirmation, wo recht viele Teenager und Kinder eine Kette mit einem Kreuz geschenkt bekommen. Auch Jubiläen, wie zum Beispiel Jahresjubiläen sin perfekte Anlässe um Schmuck zu schenken. Selbst zur Geburt kann man schon Schmuck verschenken, man kann zu dem begehrten Armbändchen greifen oder aber auch eine Kette schenken. Sie sehen, Schmuck ist perfekt, wenn man in gezielt auswählt und weiß, was man zu welchem Anlass schenken soll. Zum Namenstag zum Beispiel könnte es ein Armband mit eingravierten Namen sein. Bei Prüfungsabschlüssen könnte es ein Ring sein. Beim Valentinstag eine Kette mit einem Herzanhänger. Schmuck kann auch bei einer tieferen Freundschaft verschenkt werden, ebenso natürlich bei der Verlobung. Zur Verlobung setzt man oft Ringe ein, die auch Verlobungsringe genannt werden. Es gibt aber Menschen, die gar keine Ringe tragen und in dem Fall zu Ketten greifen und das mit einem schönen Anhänger. Und wenn dann aus der Verlobung die Ehe wird, verschenkt man auch wieder Ringe. Oder besser gesagt, kauft sich das Paar zusammen die Ringe für Ehe und Hochzeit, da diese beiden gefallen müssen und sollten.

Auch im Jahr 2016 steht die Welt der Mode nicht still. Tag für Tag werden neue Trends entwickelt, die schon bald auf den Laufstegen präsentiert und dann in den Geschäften der Welt erhältlich sein werden. Besonders im Bereich des Schmucks gibt es viele spannende und abwechslungsreiche Trends, die nicht nur Modefans begeistern werden. Jeder kann Schmuckstücke finden, die zu seinem individuellen Typ passen und seinem Geschmack entsprechen. Es lohnt sich, sich das breite Angebot an modischen Trendschmuckstücken einmal genauer anzusehen. Tolle Inspirationen bekommt man nicht nur beim Gang in die Geschäfte, sondern auch online oder in Modezeitschriften. 2016 ist Trendschmuck so aufregend wie nie zuvor! In diesem Artikel werden einige der neuen Trends kurz vorgestellt.
Während in der letzten Saison vor allem Statement-Ketten sehr angesagt waren, dreht sich in der Modewelt nun alles um die auffälligen und aufregenden Statement-Ohrringe. Auf den Laufstegen sind sie längst ein fester Bestandteil der aktuellen Kollektionen großer Designer. Die besonderen Ohrringe bestechen durch spannende und überraschende Details und sind echte Eyecatcher, sodass sie auch als allein eingesetztes Accessoire in der Lage sind, ein Outfit komplett zu machen. Besonders schön sind die großen Ohrringe in Kombination mit schlichten Outfits. Zum schwarzen Jumpsuit oder Hosenanzug sind sie genau das richtige Accessoire. Statement-Ohrringe gibt es in vielen ganz unterschiedlichen Ausführungen. Mit Kettchen, Federn, Perlen, geometrischen Plastikelementen und vielem mehr sorgen sie für das gewisse Etwas. Man kann die großen Ohrringe einseitig als Single-Ohrring tragen oder beide Ohren mit ihnen schmücken – ganz nach persönlichem Geschmack!
Noch vor kurzem hatten die Ear-Cuffs ihre große Zeit in der Welt der Mode – nun sind die Cuffs an einem anderen Ort beliebt. Als Arm-Cuffs machen sie die Modewelt im Jahr 2016 unsicher. Filigraner Modeschmuck ist out, nun wird mit großen und opulenten Armreifen für Aufsehen gesorgt! Besonders breite und auffällig gemusterte Modelle können in dieser Saison getragen werden. Auch mehrere Armreifen miteinander zu kombinieren ist absolut trendy und gehört 2016 fest dazu. Auf den Laufstegen der großen Designer wie Missoni oder Alexander McQueen tragen die Models viele aufwändige Armspangen, die ein echtes Statement setzen können. Neben den Arm-Cuffs, die sofort in den Mittelpunkt gelangen, gibt es auch schlichtere, alltagstaugliche Modelle. Diese können zum Beispiel gut im Job oder beim entspannten Kaffee am Nachmittag getragen werden.
Im Bereich des Echtschmucks bleibt der Trend zu filigranen, dezenten Accessoires weiterhin bestehen. Hier liegt der Fokus ganz klar auf der hohen Qualität und der guten Verarbeitung – der Echtschmuck sollte deshalb nicht zu aufdringlich sein, sondern durch schlichte Eleganz überzeugen. Edle Stücke aus Gold, Silber, Platin und Co sind nach wie vor sehr angesagt, solange sie nicht zu protzig wirken. Besonders schön sind zarte Kettchen mit kleinen Anfängern aus Schmucksteinen oder Perlen. Anhänger in Form von Herzen, Sternen, Blättern, Federn und ähnlichen Motiven machen sich nicht nur an Ketten, sondern auch an Armbändchen sehr gut. Auch dezente Ohrstecker, klassische Armreifen oder Fußkettchen sind im Jahr 2016 ein Trend. Echtschmuck kann man wunderbar miteinander kombinieren. Da die Schmuckstücke nicht zu auffällig sind, sind sie zudem nicht nur ein guter Begleiter zu feierlichen Anlässen, sondern können beinahe jeden Tag in jeder beliebigen Situation getragen werden. Auch aus diesem Grund eignen sich schlichte Ringe, ketten oder Armbänder aus Edelmetallen so gut als Geschenk – sie können zu einem täglichen Begleiter werden, der jedes Outfit abrundet und immer für Freude sorgt.
Auch im Jahr 2016 bleibt der schon in den vorangegangenen Sommern sehr beliebte Trend zu ethnischen Elementen bestehen. Nicht nur als Muster auf Kleidung ist Ethno absolut angesagt, sondern auch als Trendschmuck ist es nicht mehr wegzudenken. Der tolle Schmuck mit dem lockeren Hippie-Touch gehört einfach zu gutem Wetter, Strand und guter Laune dazu! Eine kleine Erneuerung im Ethno-Trend ist die Verwendung von aufwendigen Tribalmustern, die sonst eher aus der Tattooszene bekannt sind. Sie zieren opulente Arm- und Halsreifen, die an den Schmuck der Massai erinnern.
Der Statement-Ketten-Trend ist zwar noch immer aktuell, doch mittlerweile wurde seine Erweiterung zum eigentlichen Hingucker auf den Straßen der Modemetropolen. XL-Ketten sind ein neuer Trend, der weit über die Statement-Ketten hinausgeht. Wer dachte, größer und auffälliger können ketten nicht mehr sein, der hat sich gewaltig geirrt! XL-Ketten sind überdimensional lang und üppig bestückt. Riesige Anhänger, mehrere Ketten beieinander, auffällige Perlen in verschiedenen Größen, dicke Gliederketten und vieles mehr sind absolut angesagt. Designer wie Chanel, Balmain oder Oscar de la Renta können nicht mehr auf die großen Ketten verzichten, die wirklich für mutige Trägerinnen gemacht sind. Zu sonst eher zurückhaltenden Outfits sind die Ketten in Übergröße ein tolles Accessoire, mit dem man für Bewunderung sorgen kann. Große Schmucksteine in allen erdenklichen Farben, federn, Elemente aus Stoff, wie zum Beispiel Stoffkugeln und vieles mehr können in diesem Jahr um den Hals getragen werden. Es ist dabei ganz egal, ob man eine komplett zusammenhängende Kette trägt oder sich aus mehreren Einzelstücken eine XL-Kette zusammenbastelt – die Hauptsache ist, dass die Kette alles übertrifft, was bisher an Größe und Opulenz vorhanden war!
Für alle, die auf der Suche nach Schmuckstücken sind, die ihre Persönlichkeit voll und ganz widerspiegeln, ist das Selbermachen von Schmuck eine gute Möglichkeit. Auf vielfältige Arten und Weisen lassen sich so einzigartige Accessoires herstellen, die garantiert niemand sonst besitzt. Außerdem kann man passend zum Lieblingsoutfit oder zu einem bestimmten Anlass designen. Die Vorstellung, die man im Kopf hat, wenn man ein neues Schmuckstück sucht, kann von den erhältlichen Artikeln schließlich oft nicht erfüllt werden. Für das Selbermachen gibt es viele tolle Möglichkeiten. Inspirationen kann man sich zum Beispiel in Bastelzeitschriften oder auf Modeblogs holen, auf denen modebegeisterte Bloggern häufig interessante Tipps zur Schmuckherstellung veröffentlichen. Auch ein Ausflug in die Natur kann sich lohnen, denn hier gibt es viele Materialien, die man verwenden kann. Wer sich dafür entscheidet, selber aktiv zu werden, kann alle notwendigen Bestandteile für Schmuck online finden.
Egal, ob eine geerbte Halskette, der Ehering oder ein Brillant: Wer den Wert eines Schmuckstückes ermitteln möchte, sollte es schätzen lassen. Dabei gibt es allerdings ein paar Dinge zu beachten. Was ist eine Schmuckschätzung? Unter einer Schmuckschätzung versteht man die Schätzung des Wertes eines Schmuckstücks bei einem Sachverständigen. Dieser nimmt die Bestandteile des Gegenstandes genau unter die Lupe, misst die Dichte des Schmuckstücks und ermittelt so die Karatzahl. Bei einer Schätzung kommen diverse Hilfsmittel zum Einsatz, mit denen der Wert möglichst genau ermittelt werden kann. Den Wert von Schmuck schätzen lassen: Darauf sollten Sie achten Wer einen Ring oder eine Perlenkette schätzen lassen möchte, sollte den Schmuckgutachter sorgfältig auswählen. So ist es natürlich wichtig, Informationen über dessen Referenzen, die berufliche Erfahrung und die Ausbildung einzuholen. Der Schätzer wird also eingeschätzt. Dafür sollten unter anderem folgende Fragen gestellt werden: • Welchen Referenzen hat der Schmuckgutachter? • Welchen Berufsverbänden gehört er an? • Wie viel Erfahrung hat er? • Wie lange werden die Unterlagen zu meinem Schmuckstück aufbewahrt? • Wie viel berechnet der Gutachter? Vor allem die letzte Frage ist wichtig. Ein vertrauenswürdiger Gutachter berechnet stets eine feste Gebühr, die nicht abhängig vom Wert des Gegenstandes ist. Auch die Frage nach den Referenzen ist wichtig, um später einen möglichst exakten Wert zu erhalten. Da es unzählige verschiedene Edelsteine und Materialien gibt und manche davon exotischer sind als andere, sollte man sich sicher sein, dass er Gutachter Erfahrung bei der Schätzung des jeweiligen Gegenstandes hat. Zuletzt sollte man klären, ob die Versicherung den jeweiligen Sachverständigen akzeptiert. Sind diese Fragen geklärt, kann man seinen Schmuck schätzen lassen. Davor sollte man seine Schmuckstücke jedoch fotografieren und katalogisieren und die Unterlagen an einem sicheren Ort hinterlegen. Möchte der Schätzer wissen, wie viel ursprünglich für den Schmuck gezahlt wurde, sollte man nicht darauf antworten oder bis zum Ende der Schätzung warten. Der ursprüngliche Wert ist nicht erforderlich, um den Gegenstand zu schätzen und gerade, wenn man einen unseriösen Gutachter geraten ist, kann die Nennung des Preises die Schätzung negativ beeinflussen. Wo sollte ich Schmuck schätzen lassen? Schmuck sollte man idealerweise bei einem unabhängigen Gutachter schätzen lassen. Das heißt, der Gutachter betreibt keinen Handel mit Schmuck, sondern beschränkt sich auf das Schätzen. Dadurch hat man die Garantie, dass der Sachverständige sein Fach wirklich beherrscht. Außerdem kann man sich sicher sein, dass der Schätzwert nicht zu gering ausfällt, weil der Gutachter den Gegenstand etwa günstig ankaufen möchte. Um einen unabhängigen Schätzer zu finden, muss man möglicherweise weiter fahren, doch es lohnt sich. Manche Versicherungen verlangen sogar, dass der Schmuck unabhängig geschätzt wird. Darüber hinaus sollte man seinen Schmuck bei zwei verschiedenen Gutachtern schätzen lassen. Das kostet zwar etwas mehr, bringt jedoch noch zusätzliche Sicherheit über den wahren Wert des Schmuckstücks. Schätzen lassen kann man seinen Schmuck etwa in Pfandleihhäusern, bei Antiquitätenhändlern, Goldschmieden und Juwelieren. Bei der Wahl des Ortes sollte man also folgende Dinge beachten: • Unabhängiger Gutachter mit guter Ausbildung. • Zwei unabhängige Gutachten erstellen lassen. • Seriosität des Gutachters überprüfen. Wer darauf achtet, sollte seinen Schmuck zuverlässig schätzen lassen können. Gerade aus versicherungstechnischen Gründen ist es notwendig, Erbstücke und wertvollen Schmuck schätzen zu lassen, da man sonst unter Umständen weniger Geld erhält, wenn der Gegenstand verloren geht.